- TKP / OKT / Innovationsprozesse:
Die Studierenden lernen unter Zeitdruck eine bestimmte Aufgabe strukturieren, zeitlich koordinieren und konsequent eigenverantwortlich durchführen. Sie lernen allgemeine Methoden zur Problemlösung kennen, wissen, wie die eigene Kreativität gefördert werden kann und wie man Argumente vorbringt. Neben einer Einführung in die Gruppentheorie (Normen, Gruppendruck, Risikoverhalten in Gruppen etc.) werden vor allem Grundlagen für die effektive Kommunikation in Gruppen, partizipative Entscheidungsfindung, Struktur von Entscheidungsprozessen sowie Kooperation versus Wettbewerb gelehrt. Schwierigkeiten und Konflikte beim gemeinsamen Entscheiden samt gruppendynamischen Prozessen, Vorbereitung und Durchführung von kommunikativen Prozessen in Gruppen (Besprechungstechnik etc.) werden anhand praktischer Übungen erlebt und analysiert. Weitere Inhalte sind Grundlagen der Gesprächsführung samt Übungen (aktives Zuhören, Fragetechnik, Killerphrasen etc.), Ursachen für und Umgang mit Konflikten, Grundlagen der Moderationstechnik bzw. Arbeitstechnik und Zeitmanagement (Zielformulierung, Zeitplantechnik, Prioritätensetzung, Delegation, Paretoprinzip, ABC-Analyse, Eisenhower-Prinzip, Leistungs-/Störkurven etc.).
- Business Management:
Ziel ist, betriebliche Funktionen in einem Unternehmen, Rechtsformen und innerbetriebliche Strukturen, Zusammenhänge sowie die wichtigsten Grundlagen des Rechnungswesens kennenzulernen. Weiters werden die Studierenden mit elementaren Konzepten der Personal- und Unternehmungsführung vertraut gemacht. Es wird die grundlegende Systematik des Rechtssystems mit den Schwerpunkten Datenschutz, Medienrecht und Telematik-Recht behandelt. Weitere Inhalte sind u.a. die Stellung des Unternehmens in einer volkswirtschaftlichen Perspektive, Wirtschaftskreislauf, Gründungsidee, Business Plan, strategische Überlegungen in Bezug auf Markt und Absatz. Grundbegriffe des Handelsrechts (Kaufmann, Rechtsformen, Steuern, Rechnungswesen, Finanzbuchhaltung, Finanzierung, Investition, Kostenrechnung, Controlling, …) sind ebenso Inhalt wie Personalentwicklung, Recruitment, Personalführung. Rechtliche Aspekte runden dieses Modul ab.
- Formales Problemlösen 1 und 2:
Im Rahmen dieser Module erwerben die Studierenden die Kompetenz, Problemstellungen mathematisch exakt zu erfassen, Lösungswege zu entwickeln, zu bewerten und diese Lösungen algorithmisch zu verfeinern um sie letztendlich in Java zu implementieren. Somit erkennen die Studierenden die Mathematik als universelles Hilfsmittel bei der Lösung von Problemen. Die Studierenden beherrschen die Sprache der Mathematik im Allgemeinen und kennen die für die Modellierung grundlegenden algebraischen Strukturen und statistischen Methoden. Als Lehrinhalte sind im mathematischen Bereich vor allem die Mathematische Notation, Boolsche Ausdrücke, komplexe Zahlen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme sowie Differenzieren, Integrieren bzw. Graphen und Bäume zu nennen. Für den algorithmischen Bereich sind es Grundbegriffe und Darstellungsformen, Struktur und Entwurf, Algorithmen mit Gedächtnis, elementare Datentypen, statische und dynamische Datenstrukturen (Arrays, Matrizen, lineare Listen, Bäume, Graphen), iterative Verfahren, Standardalgorithmen (Suchen, Sortieren, dynamische Suchbäume, Hashing-Verfahren), rekursive Algorithmen, elementare Graphen-Algorithmen, Rechenmodelle und Komplexitätsmaße.
- Bachelorarbeiten:
Die Bachelorarbeiten gehen inhaltlich aus Lehrveranstaltungen und Projekten hervor. Dieses Modul unterstützt in Bezug auf wissenschaftliches Vorgehen, strukturiertes Schreiben und Dokumentation. Präzise Beschreibung von Aufgaben- oder Fragestellungen sowie die umfassende Darstellung des relevanten thematischen Umfelds und des „Stands der Technik“. Systematische Literaturrecherche und sicherer Umgang mit professioneller Fachliteratur stellen ebenfalls einen wesentlichen Schwerpunkt darwie das Erstellen und die Verwaltung eines umfangreichen Dokuments mit dem Satzsystem Latex.